Skandal: Die Commerzbank ist kein gemeinnütziger Verein!

Jetzt ist es raus! Der Commerzbank ist es wichtiger, Gewinne zu machen, als dem deutschen Staat mit Steuern unter die Arme zu greifen. Dabei war der mal so lieb zum Geldhaus als es ihm total dreckig ging und es ums Überleben kämpfte. Da hatte unsere Regierung einfach das Herz in die Hand genommen und der Commerzbank wieder auf die Füße geholfen.
Nun ja, vielleicht nicht das Herz… eher doch ein paar Milliärdchen an Euro. So ein Staat hat schließlich gar kein Herz, er hat Kapital, und das hat er von uns, seinen Steuerzahlern. Genau genommen sind wir ja der Staat, aber so genau nimmt das schon lange keiner mehr. Also haben wir, ja, wir alle, der Commerzbank das Überleben gesichert, bis sie wieder so aufgepäppelt war, dass sie auf eigenen Beinen stehen konnte. Ach sind wir nett!
Nun, jetzt wird jeder denken, dann muss diese liebe Bank doch total dankbar sein und von Herzen gerne wieder etwas zurückgeben. Aber da ist dann auch schon der Haken an der Suppe, die Bank hat ebenso kein Herz. Die hat auch nur Kapital. Das gehört aber nicht uns… das gehört Aktionären. Und diese Aktionäre freuen sich besonders, wenn sie ganz viel von diesem Kapital behalten dürfen. Total sauer sind sie hingegen, wenn ihnen jemand etwas von diesem Geld wegnehmen will. Und dass die Aktionäre sauer werden, dass will die Bank natürlich nicht. Darum hat sie sich ganz doll den Kopf zerbrochen, wie sie möglichst viel von dem verdienten Geld behalten darf. Und da hat sie sich so lustige Tricks, mit noch lustigeren Namen ausgedacht, mit denen sie auf die Gewinne, die sie einfährt, überhaupt keine Steuern mehr bezahlen muss. Mit sogenannten Cum-Cum Geschäften.
Nein, da geht es nicht um Kaugummi, sondern um Aktiengeschäfte, bei denen eine Bank der anderen „hilft“ und dafür sich alle die tolle Steuerersparnis teilen können. Und wer kriegt dabei nix? Natürlich, der Staat… also wir.
Wie überraschend! Eine Bank, die den Kommerz schon im Namen trägt, denkt nur an den Profit und nicht an das Gemeinwohl. Und die Welt ist auch flach… wie eine Euromünze.

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